Elastische, isolierende und festigende Grundierung BZA


PU-Voranstrich BZA  Feuchtigkeitshärtender, lösemittelbasierender Einkomponenten-PU-Voranstrich zur Verstärkung und Abdichtung von saugfähigen Estrichen, besonders elastisch.


Beschreibung

Isolierender und festigender PU-Voranstrich BZA

Feuchtigkeitshärtender, lösemittelbasierender Einkomponenten-PU-Voranstrich zur Verstärkung und Abdichtung von saugfähigen Estrichen, besonders elastisch. Dieses Produkt ist vielseitig anwendbar, bestens bewährt als Sperre gegen die Restfeuchtigkeit in einem saugfähigen Zement- bzw. Anhydrituntergründen vor der Verklebung von Holz-, Gummi- und PVC-Fußböden. Kann auch zur Vorbereitung von Mörteln für Schnellreparaturen eingesetzt werden. Max. Restfeuchtigkeit des Untergrunds 5%.

Standardverpackung: 5 Liter

 

Vorteile

  • Besonders elastische, isolierende und festigende Grundierung
  • bestens geeignet bei Restfeuchte auf allen Zement- bzw. Anhydrituntergründen

 

Anwendungsbereiche

 

1. Sanierung von Zementuntergründen mit der Bildung einer Sperre gegen Feuchtigkeit vor der Verlegung von Parkettfussböden.

2. Vorbereitung bei synthetischen Mörteln für Schnellreparaturen.

3. Verstärkung von Estrichen und Mauern vor der Verlegung von Fussböden oder Verkleidungen.

4. Behandlung gegen Staub und Verstärkung von Betonfussböden.

5. Festigung von schwach verankerten Parkettteilen bei Renovierungsarbeiten.

 

Verarbeitung

 

1. Sanierung von Zementuntergründen mit der Bildung einer Sperre gegen Feuchtigkeit vor der Verlegung von Parkettfussböden.

Prüfen Sie, ob die zu behandelnden Fläche keine Rückstände von Öl, Fett, Lacken, Wachs oder Silikone und auch keine Sand- bzw. Staubreste oder lose Teile aufweisen. Es wird jedenfalls empfohlen, die Oberfläche mit einer Stahlbürste zu säubern und danach den Staub sorgfältig zu entfernen.

Um das Eindringen zu begünstigen und somit das gute Haften zu garantieren, ist die erste Schicht BZA mit 50 bis 100% DILUENTE PR, (je nach Saugfähigkeit des Untergrunds), verdünnt aufzutragen.

Stark saugende Untergründe mit grober Porosität brauchen niedrige Verdünnungen, während höhere Verdünnungen für weniger saugende Untergründe mit feiner Porosität erforderlich sind.

Mindestens 3 und höchstens 12 Stunden nach dem Auftragen der ersten Schicht sind Reparaturen des Estrichs mit BZA möglich. Den Mörtel wie in Punkt 2 angegeben vorbereiten.

Die zweite und eine eventuelle dritte Schicht sind unter Beachtung der vorgeschriebenen Zwischenzeit (nach 3 und innerhalb von 12 Stunden) anzubringen.

Um die optimale Abdichtung des Untergrundes zu erzielen, sollte der BZA mit einem Überstand von wenigstens 5-10 cm entlang der Wände womöglich aufgetragen werden, damit eine „Wanne“ entsteht.

Die Verlegung des Parkettbodens kann nach Verdunstung des Lösemittels, wofür 1 bis 7 Tage erforderlich sind, erfolgen. Um die Adhäsion zu sichern, ist es notwendig, die Oberfläche mit Sandpapier oder Schleifgitter der Körnung #120 sorgfältig zu schleifen.

Statt dessen, ist es auch möglich, die letzte, noch nasse Schicht BZA mit trockenem, sauberem Sand zu bestäuben, dessen Überschuß nach der Durchtrocknung entfernt wird. Die Verklebung ist mit einem der folgenden Kleber auszuführen: E90, EPOCOL PLUS, ISOCOL FRONT, PU-Z500, ONE-SIL PLUS, SIL-ELASTIK.

 

2. Synthetischer Mörtel für Schnellreparaturen.

Die folgenden Komponenten sorgfältig vermischen. Dabei die empfohlenen Mengen einhalten: feinen Sand (40 Teile nach Gewicht), Zement (40 Teile), Wasser (5 Teile), BZA (15 Teile). Den so vorbereiteten Mörtel innerhalb von 60 Minuten verbrauchen. Dieser Mörtel eignet sich zur Reparatur von max. 5 cm tiefen Ritzen und Spalten.

 

3. Verstärkung von Estrichen und Mauern vor der Verlegung von Fußböden oder Verkleidungen.

Vergewissern Sie sich, dass die Flächen in Ordnung sind (siehe Punkt 1) und tragen Sie eine Schicht BZA, zu 50 – 100% mit DILUENTE PR verdünnt, auf. Der Voranstrich muss völlig eingezogen sein.

Für die unmittelbare Verlegung eines Parkettbodens: 24 Stunden abwarten und dann die Verklebung mit einem der oben erwähnten Kleber vornehmen.

Für die Anwendung eines Ausgleichsmörtels von mindestens 2 mm Dicke: eine zweite Schicht BZA unverdünnt auftragen. Mit trockenem Sand bestäuben und dessen Überschuss nach der Trocknung entfernen. Nach dem Auftrag und der Durchtrocknung des Ausgleichsmörtels wird dessen Restfeuchtigkeit kontrolliert (max. Toleranzsatz 2%) und die Verklebung des Parkettbodens mit einem der oben genannten Kleber ausgeführt.
Für die Sanierung von Mauern: eine zweite Schicht BZA unverdünnt auftragen und mit trockenem Sand bestäuben. Nach der Trocknung, mit Putz oder Gips glätten.

 

4. Behandlung gegen Staub und Verstärkung von Betonfußböden.

Vergewissern Sie sich, dass die Flächen in Ordnung sind (siehe Punkt 1), dann eine Schicht BZA, zu 25 - 50% mit DILUENTE PR verdünnt, satt auftragen. Nach 3 und innerhalb von 12 Stunden, kann wenn nötig eine zweite, unverdünnte Schicht aufgebracht werden. Der Fußboden ist nach 24 Stunden begehbar.

 

5. Festigung von schwach verankerten Parkettteilen bei Renovierungsarbeiten.

BZA unverdünnt auf den Fußboden gießen und dessen Eindringen in die Ritzen mit einer amerikanischen Spachtel begünstigen. Mindestens 6 Stunden trocknen lassen und innerhalb von 12 Stunden, wenn nötig, eine zweite, unverdünnte Schicht auftragen. Nach 24 Stunden kann man den Parkettboden wie üblich schleifen und anschließend versiegeln oder ölen..

 

Hinweise

  • Der BZA darf auf Untergründen mit einer Restfeuchte von max. 5% verwendet werden.
  • Bei schwierigen Untergründen ist es empfehlenswert, ein Versuch auf einer begrenzten Fläche durchzuführen, um die Wirkung des Voranstriches festzustellen. Um ein gutes Ergebnis zu gewährleisten, ist es notwendig, dass die erste Schicht völlig absorbiert wird. Bei festen, sehr wenig saugenden Untergründen empfiehlt sich die Verwendung unseres Voranstriches SH 8000.
  • Der Zeitabstand zwischen den Schichten darf nicht mehr als 12 Stunden sein. Anderenfalls ist es nötig, einen sorgfältigen Zwischenschliff mit Sandpapier oder Schleifgitter der Körnung #120 vor dem Auftrag der nächsten Schicht auszuführen.
  • Für die verstärkende Behandlung von Estrichen mit Fussbodenheizung, ist es im voraus festzustellen, ob der aufgebrachte Voranstrich vollständig aufgesaugt wird. Anderenfalls ist der Verdünnungssatz zu steigern.
  • Die Behälter fest verschlossen aufbewahren.
  • Das nach dem Gebrauch eventuell übrigbleibende Produkt darf nicht wieder in das Gebinde zurückgeschüttet werden.
  • Nur für Profis! Eventuelle Reste nicht auf Erdboden und nicht in die Kanalisation schütten!
  • In unangebrochenem Originalgebinde bei kühler und trockener Lagerung mindestens 8 Monate haltbar.
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